Dirk Funk Einladung Zum Fehler Machen!

Einladung zum Fehler machen!

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Dirk Funk

2 Min.

Okay. Ich weiß, ich weiß… Wir machen doch keine Fehler. Und wenn, dann geben wir es in der Regel nicht zu, oder?

Wenn Du ein wenig wie ich tickst, dann machst Du zwar ungern bewusst Fehler. Aber wenn es dann doch mal passiert, dann versuchst Du den Fehler nicht zu vertuschen, sondern gibst ihn offen zu. Und natürlich möchtest Du den gleichen Fehler nicht wiederholen.

Allerdings lernen wir durch Fehler. Und das kann ein ungemeiner Gewinn sein – wenn man die Perspektive wechselt.

Warum haben wir so große Schwierigkeiten damit, Fehler zuzugeben und einzugestehen und stattdessen offen damit umzugehen?

Ich denke, es geht dabei um eine aktuell nicht vorhandene Fehlerkultur, durch die wir immer auf der Hut sein müssen. Um nicht an den Pranger gestellt zu werden oder Sanktionen zu erfahren.

Eine offene Fehlerkultur würde allerdings dazu führen, dass wir nicht nur offener sind, sondern eben auch schneller lernen. Dass wir miteinander und voneinander lernen und dadurch auch schneller zu Ergebnissen kommen.

Ergebnissen, auf denen wir gemeinsam aufbauen und die nächsten Schritte definieren können. Und bewusst in Kauf nehmen, dass wir erneute Fehler machen, um wieder daraus zu lernen. Und gemeinsam neue Wege beschreiten.

Was würde sich für Dich ändern, wenn Du nicht mehr mit dieser Angst oder Befürchtung leben würdest? Keine Befangenheit hättest, für Deinen nächsten Fehler als Verantwortliche(r) identifiziert zu werden?

Und stattdessen – so wie wir es als Kleinkinder eben auch machen, wenn wir laufen lernen – immer wieder aufzustehen. Immer wieder von vorne anzufangen. Immer auf dem Ergebnis, das zuletzt erarbeitet wurde, aufzusetzen. Und neue Fehler zu machen.

Was würde sich ändern, wenn wir uns darauf freuen dürften Fehler zu machen?

Wenn wir diejenigen, die die meisten Fehler machen und dadurch den größten Gewinn in Form von neu erlerntem Wissen erarbeiten, feiern würden?

Wenn wir also nicht nur Ideen, Innovationen oder Erfolge feiern, sondern eben auch gelernt haben, wie etwas nicht funktioniert. Dass wir nicht aufgeben, dass wir immer wieder neu starten können und wollen.

Ich möchte Dich einladen, darüber nachzudenken, was sich für Dich ändern würde, wenn Du die Perspektive wechseln würdest.

Wie würde es sich anfühlen? Für Dich. Für die anderen? Für Euch als Gemeinschaft oder Kolleg:innen? In der Familie und der Partnerschaft?

Wie würde es sich anfühlen, diese Angst loszuwerden oder abzulegen? Keine Sanktionen mehr zu erhalten oder zu erteilen?

Lass uns wieder bewusst durch Fehler lernen und dadurch neue Gewinne (ehemals Erfolge) feiern.

Ich bin gespannt, wie Du es siehst und welche Erfahrungen Du gemacht hast oder mit dieser “kleinen Veränderung” machen wirst.

Viele Grüße und “Ciao for now”

Dirk

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